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Die 60er Jahre im DDR Tischtennis-Sport

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In den 60er Jahren durchwanderten die DDR-Tischtennis-Spieler so manche Höhen und Tiefen. Neue Tischtennis-Talente tauchten am Himmel auf. Dazu gehörte unter anderem der damals 21-jährige Siegfried Lempke, der sein internationales Debüt 1960 bei den Europameisterschaften im Tischtennis hatte. Der TT-Spieler verfügte über ein bemerkenswertes Ballgefühl und war ein eleganter Allrounder. Seine WM-Premiere hatte Lempke 1961 in Peking.

Ein weiterer technisch perfekter Tischtennis-Spieler war sowohl Lothar Pleuse sowie Heinz Schneider, die 1961 ihren Abschied von der großen Tischtennis-Bühne nahm. In einem seiner besten Tischtennis-Spiele besiegte Lothar Pleuse Freundhofer mit 2:0.

Die Tischtennis-Damen standen den TT-Herren in nichts nach. Christa Bannach unterlag zwar im Match mit Jutta Kruse. Aber Siegrun Legler-Kunz zusammen mit der gerade einmal 17-jährigen Doris Kalweit holte den Sieg im mit 2:0 im Tischtennis-Doppel.

Der gesamtdeutsche Vergleich bei den TT-Meisterschaften sollte vorerst der Letzte sein, da sich die Ost-West-Spannungen auch auf den gesamtdeutschen Sport übertrugen. Erst Ende 1961 war eine Einigung zwischen den beiden Tischtennis-Verbänden zu sehen, welche sich aber als Makulatur herausstellte.

Ergebnisse im Tischtennis der DDR zwischen 1961 und 1969

In Bad Bankenburg richtete der DTSB die Tischtennis Europameisterschaften der Jugend aus. Dabei landete das TT-Mixed Doris Kalweit und Jürgen Schlopies auf dem Silberrang. In der drittplatzierten TT-Mädchenmannschaft waren die Namen Gabriele Geißler und Anneliese Benninghaus zu hören. Günther Oelschlägel führte im neugeschaffenen Tischtennis Europapokal der Landesmeister zusammen mit Dieter Lauk, Heinz John, Siegfried Lemke und Wolfgang Viebig (Fips) den SC Lok Leipzig ins Finale.

Der gesamte Ostblock boykottierte 1962 die Europameisterschaften im Tischtennis der Damen und Herren aus politischen Gründen, da der Austragungsort West-Berlin war. Die WM-TT-Mannschaft hatte im darauffolgenden Jahr keine großen Veränderungen vorzuweisen. Nicht ganz freiwillig hat sich TT-Spieler Heinz Schneider zur Ruhe gesetzt. Das Führungsgespann bildeten Pleuse und Lemke. Gesichter im Tischtennis waren:

  • Walter Than
  • Carla Stiebner
  • Wolfgang Viebig
  • Wolfgang Stein
  • Bernd Pornak
  • Peter Fähnrich
  • Dieter Lauk
  • Wolfgang Vater
  • Doris Hovestädt-Kalweit

Gabi Geißler schaffte ihren Weg im Tischtennis Step by Step ganz nach oben, wobei sie sich ganz sachte an die Weltspitze heranarbeitete. In den Jahren 1966 und 1968 war sie beste im Achtelfinale. 1967 bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften stand sie im Viertelfinale.

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