Tischtennis-Weblog.de

20. März 2015
von Matze
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Präsident, Sponsoring und Öffentlichkeitsarbeit zwischen 1981 und 1994

Hans Wilhelm Gräbs Amtszeit als Präsident dauerte von 1981 bis 1994. Es war die erfolgreichste Zeit des Deutschen Tischtennis Bundes, da Reformen durchgeführt wurden und Tischtennis als Sport deutlich an Popularität gewann.

Einschneidende Änderungen

Direkt zu Beginn seiner Amtszeit als Präsident des Deutschen Tischtennis Bundes erhöhte Gräb die Beiträge, was schon sehr lange überfällig war. Eine weitere Maßnahme folgte, da Gräb der Überzeugung war, dass nur durch internationale Erfolge deutscher Tischtennis-Athleten und die Teilnahme an internationalen Top-Tischtennis-Turnieren für den Erfolg und das Interesse in der Öffentlichkeit sorgt. Aus diesem Grund ergab sich eine neue Führungsriege. Ab 1982 wurde diese durch Norbert Wolf als Generalsekretär unterstützt. Es entstanden in dieser Zeit die Tischtennis-Leistungszentren, zuerst in Duisburg und später in Heidelberg.

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17. März 2015
von Matze
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Hans Wilhelm Gräb – Eine Persönlichkeit des Tischtennis Sports

Hans Wilhelm Gräb zeichneten viele Eigenschaften aus, die dem Tischtennis zugutekommen. Er verbrachte zwei Jahre als unruhiger Vizepräsident, bevor er dreizehn Jahre die Geschicke des Tischtennis als Präsident leitete. Die Jahre waren durch viele Entscheidungen und Veränderungen geprägt, die Gräb durch seine Ruhelosigkeit und seine Souveränität maßgeblich beeinflusste. Als ruhender Pol galt er in der Zeit seinen Ehrenpräsidentschaft. Hans Wilhelm Gräb war nicht nur für die TT-Spieler Eberhard Schöler und Jörg Roßkopf ein eine wichtige Persönlichkeit, sondern ein wahrer Glücksfall für den gesamten Tischtennis Sport.

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15. März 2015
von Matze
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Generationswechsel und weitere Persönlichkeiten im Tischtennis

Mit Hans Wilhelm Gräb wird ein Generationswechsel in der Führungsspitze des DTTB eingeleitet. Wieder einmal wird ein ehemaliger Tischtennis Nationalspieler Präsident des DTTB. Durch seine Ambitionen zur Wirtschaft ändert sich der Führungsstil. Die ambitionierten Bemühungen umgreifen viele Bereiche des Tischtennis.

Es werden neue Maßstäbe im Bereich des Hochleistungs- und Breitensports gesetzt. Nicht alle Ziele für Tischtennis waren realisierbar. Doch einiges wurde in der Amtszeit von Gräb im Tischtennis in die Tat umgesetzt. Nachdem Gräb aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen das Amt niederlegt, folgt 1994 Walter Gründahl, der zuvor zwei Jahre lang das Amt des Generalsekretärs innehatte.

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11. März 2015
von Matze
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Persönlichkeiten des Tischtennis und ihre besonderen Verdienste

In 75 Jahren hatte der DTTB nur elf Präsidenten und sechs Generalsekretäre, die sich um Tischtennis verdient gemacht haben. Beim ersten Präsidenten handelte es sich um Dr. Georg Lehmann, der aus Berlin stammte. Er war einer der ersten Männer im Tischtennis und bemühte sich um die Gründung des DTTB als auch ein Jahr später um den ITTF. Durch seine Initiative wurden am im Januar 1930 die 4. Tischtennis Weltmeisterschaften in Berlin ausgetragen, obwohl Dr. Werner Arndt zu diesem Zeitpunkt die Präsidentschaft über Tischtennis inne hatte.

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9. März 2015
von Matze
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Tischtennis Damen und Olympische Spiele 1996 und 2000

Die Tischtennis Damen der DTTB-Mannschaft schlugen sich 1996 wacker gegen die gegnerischen Teams. In Atlanta gelangte als einzige Europäerin Nicole Struse im TT-Damen-Einzel ins Viertelfinale, unterlag aber der späteren Olympiasiegerin Deng Yaping aus China. In der Vorrunde schied, als gute TT-Gruppenzweite, Jie Schöpp aus. Bei den Herren sah es nicht viel besser aus. Im TT-Herren-Einzel schied Peter Franz als Gruppendritter aus. Im Damen-Doppel traten an:

  • Nemes
  • Schöpp
  • Schall
  • Struse

Die Tischtennis Damen gelangten bis dicht ans Viertelfinale. Gerade bei den Olympischen Spielen 1996 war die Überlegenheit der Chinesen niederschmetternd.

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8. März 2015
von Matze
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Tischtennis wird olympische Disziplin

Das Internationale Olympische Komitee beschließt am 1. Oktober 1981 bei der Vollversammlung in Baden-Baden, dass Tischtennis und Tennis die Zulassung zu den Olympischen Spielen 1988 in Seoul erhalten. Die beiden Sportarten werden als 22. und 23. Sportart, mit jeweils vier Wettbewerben in das Programm aufgenommen. Ausgetragen werden:

  • Tischtennis Herren-Einzel
  • TT Damen-Einzel
  • TT Herren-Doppel
  • Tischtennis Damen-Doppel

Beide Sportarten hätten eigentlich schon bedeutend früher die Zulassung erhalten müssen, denn Tischtennis verfügt nicht nur über eine hohe Mitgliederzahl, sondern bietet Qualität auf hohem Niveau, Attraktivität und einen großen Unterhaltungswert.

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6. März 2015
von Matze
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Ein Gesamtkonzept für die Europameisterschaften im Tischtennis 2000

Unter einem guten Zeichen stehen die Tischtennis Europameisterschaften im Jahr 2000, die in Bremen ausgetragen wurden. Der Austragungsort war gut gewählt, da die Stadthalle sehr weitläufig war. Die Zahl an aktiven Tischtennis-Spielern bei diesem Turnier stieg auf eine Rekordhöhe von 424 Anmeldungen aus 46 Nationen. Sowohl für den DTTB, den TMG, die Bremer Stadthalle und die ganzen ehrenamtlichen Mitarbeiter wurde die 22. Tischtennis-Europameisterschaft zu einem großen Erfolg, obwohl die Aufgabenstellung für alle nicht einfach zu lösen war.
Neben den eigentlichen Tischtennis-Spielen wurden Rahmenprogramme geboten, die zum Mitmachen animieren sollten. Das Gesamtkonzept ging in jeder Hinsicht auf. Die sportliche Bilanz präsentierte sieben Medaillengewinne.

Niederlagen die sich aus unterschiedlichen TT-Meisterschaften ergaben

Eine kleine Sensation gab es bei den Individualmeisterschaften im Tischtennis, als Vladimir Samsonov im Doppel ein weiterer Sieg verwehrt blieb. Aus der Sicht der deutschen Tischtennis-Spieler erfüllten sich die Hoffnungen auf einen Sieg nicht. Jörg Roßkopf musste wegen einer Verletzung auf den Start im TT-Einzel verzichten. Daher musste das Achtelfinale ohne den DTTB-Tischtennis-Spieler stattfinden.

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4. März 2015
von Matze
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Meisterschaften und das Gesamtkonzept sorgen für Aufwind

Der European Nation Cup sorgte dafür, dass das Image des deutschen Tischtennis weiter an Fahrt gewinnt. Das Herren-TT-Team um Roßkopf und Co. gewinnt den Cup und erreicht das Finale bei der Europaliga. Leider verhindert die 1:4 Niederlage gegen Frankreich den Gruppensieg. Die Tischtennis Bronzemedaille geht an Jörg Roßkopf, Torben Wosik, Stefen Fetzner, Georg Böhm und Peter Franz, die durch den Teamcoach Zlatko Cordes betreut werden. Im Kampf um Rang drei siegten sie in der Revanche gegen Frankreich mit 4:1.
Bei den TT-Damen reichte es letztendlich aber nur zum siebten Platz. Dies tat der positiven Stimmung aber keinen Abbruch, sondern polierte das Image der TT-Damen deutlich auf.

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3. März 2015
von Matze
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Tischtennis Europameisterschaften sorgen für ein neues Image

Als Dachorganisation wachte der ITTF Jahrzehnte über den Tischtennis-Sport. Unter der Dachorganisation des Tischtennis wurden alle Verbände zusammengefasst. Durch eine zuvor beschlossene Entscheidung des ITTF wurden nur noch alle zwei Jahre Titelkämpfe im Tischtennis ausgetragen.

Kurzfristig wurde daraufhin eine Sitzung aller Verbände einberufen, die sich dazu entschieden, die Europäische Tischtennis Union (ETTU) zu gründen. Mit einem Beschluss wurde festgelegt, dass in den Jahren, wo keine Meisterschaften stattfinden, kontinentale Championate durchgeführt werden. Schnell wurde Ungarn als Ausrichter der Europameisterschaften im Tischtennis gefunden, die 1958 in Budapest durchgeführt wurden.

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1. März 2015
von Matze
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Strukturwandel und Tischtennis im Dritten Reich

Tischtennis erlebte 1927 einen Strukturwandel, wodurch sich das Gesamtbild auch wandelte. Gespielt wurde der Sport nicht mehr ausschließlich von Tennisspielern. Vielmehr organisierten sich Tischtennis-Spieler in Vereinen, die unabhängig von den Terminen des Tennis waren. Der erste Tischtennis-Verband Berlin entstand 1927/28 und er wurde damit die erste DTTB-Mitgliederorganisation. Schnell wuchs die Zahl der Tischtennis-Vereine, die dem DTTB angehörten auf 100.

Durch die Weltmeisterschaften 1929, bei denen Mona Rüster und Erika Metzger den Titel holten, gelang dem DTTB ein enormer Aufschwung, wodurch strukturelle Veränderungen nötig wurden. Die Einführung von Tischtennis-Bezirken wurde durchgeführt. Das gesamte Reichsgebiet wurde 1930/31 in acht Bezirke mit eigenständigem Vorsitzendem aufgeteilt. Die DTTB-Generalversammlung am 12. Oktober 1930 erweitert den Vorstand um zwei Sportwarte. 1931 wurde der Vorstand um einen stellvertretenden Vorsitzenden erweitert.

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