Tischtennis-Weblog.de

1. Juni 2015
von Matze
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Die 60er Jahre im DDR Tischtennis-Sport

In den 60er Jahren durchwanderten die DDR-Tischtennis-Spieler so manche Höhen und Tiefen. Neue Tischtennis-Talente tauchten am Himmel auf. Dazu gehörte unter anderem der damals 21-jährige Siegfried Lempke, der sein internationales Debüt 1960 bei den Europameisterschaften im Tischtennis hatte. Der TT-Spieler verfügte über ein bemerkenswertes Ballgefühl und war ein eleganter Allrounder. Seine WM-Premiere hatte Lempke 1961 in Peking.

Ein weiterer technisch perfekter Tischtennis-Spieler war sowohl Lothar Pleuse sowie Heinz Schneider, die 1961 ihren Abschied von der großen Tischtennis-Bühne nahm. In einem seiner besten Tischtennis-Spiele besiegte Lothar Pleuse Freundorfer mit 2:0.

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29. Mai 2015
von Matze
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Grete Herber und der gesamtdeutsche Tischtennis-Sport

Eine sehr gute Verteidigungsspielerin im Tischtennis war Hannelore Gießler-Hanft. Doch leider war sie für eine große Karriere im Tischtennis nicht beweglich genug. Allerdings gab es damals noch die Tischtennis-Spielerin Grete Herber, die sich von Kindesbeinen an für Sport begeisterte. In der 30er Jahren war sie Leichtathletin und gehörte zur Spitze im Speerwurf und Hochsprung. Sie war Kriegswitwe, zog 4 Kinder groß, war berufstätig und übte gleichzeitig ihren Sport aus. Ihre wichtigsten Erfolge bei den Deutschen und DDR-Meisterschaften im Tischtennis waren:

  • Deutscher Meister im Doppel 1953
  • Dritter im TT-Damen-Einzel 1952
  • Dritte im Tischtennis Damen-Doppel 1954
  • Zweimal DDR-Meister im Einzel
  • Fünfmal DDR-Meister im Doppel
  • Pokalsieg im Tischtennis über Ulla Paulsen und Annegret Thöle 1954
  • Zweimal Platz zwei im Deutschlandpokal

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27. Mai 2015
von Matze
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DDR-Tischtennis, ITTF und ihre Tischtennis-Spieler

Sowohl der Sportausschuss, wie auch der westdeutsche Verband strebten nach internationaler Anerkennung. Durch die Eigenwilligkeiten des damaligen ITTF Gründungspräsidenten Ivor Montague wurden die Deutschen dazu gezwungen, den Arbeitsausschuss Deutscher Tischtennis-Sport zu gründen.

Dieser nahm am 8. Juni 1950 seine Arbeit auf. Anlässlich der Weltmeisterschaften im März 1951 wurde der Arbeitsausschuss in den ITTF integriert. Somit war die gesamtdeutsche Tischtennis-Mannschaft geboren und den gesamtdeutschen Tischtennis-Meisterschaften stand nichts mehr im Wege.

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19. Mai 2015
von Matze
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Tischtennis Frauen: Wenig Reputation aber trotzdem erfolgreich

Sowohl in den frühen Jahren, wie auch heute, fehlt es den Tischtennis Frauen an Repräsentation, was aber nicht heißen sollte, dass sie für den Tischtennis-Sport nichts bewegten. Die Spitzenspielerinnen im Tischtennis kippten 1980 einen Beschluss des Sportausschusses und erreichten, dass Susanne Wenzel bei Bundesranglistenturnieren starten durfte.

Auch die Einzeltitel, die durch den Deutschen Tischtennis Bund seit Bestehen vergeben wurden, gingen je zur Hälfte an die Tischtennis Frauen und Herren. Schon die Bilanz, die Hilde Bussmann vorzeigen konnte, war beachtlich. Sie holte siebenmal den Einzeltitel im Tischtennis. Hilde Bussmann stand nie bei deutschen Endspielen am Tischtennis-Tisch oder kann internationale Einsätze vorweisen. Doch hat sie in der Bundesliga und bei nationalen Meisterschaften immer wieder auf sich aufmerksam gemacht.

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3. Mai 2015
von Matze
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Tischtennis nach 1945 in der DDR

Nach 1945 wurde das Großdeutsche Reich in vier Besatzungszonen aufgeteilt und der Kampf um die Existenz war das vordergründige Thema. Aber trotz der schwierigen Umstände wurden die Gedanken der Menschen nicht nur davon beherrscht und so konnte der Tischtennis-Sport schnell in der Nachkriegszeit im geteilten Deutschland ein Comeback feiern. Die ehemals bestehenden TT-Vereine gab es in der alten Form nicht mehr, wodurch sich die gesamte Sportkultur schleichend veränderte.

Trotz der zerstören Hallen und Gebäude, die keine Fenster mehr hatten, wollten die aktiven Tischtennis-Spieler spielen. Auf der Tischtennis-Kreisebene und später auf der Landesebene bildeten sich Sportgruppen, die Tischtennis im geregelten Spielbetrieb durchführten. Am 4. April 1946 lud das Städtchen Güstow zu einer TT-Stadtmeisterschaft ein. Im Jahr 1947 wurde die erste TT-Landesmeisterschaft der Nachkriegszeit in Greifswald ausgetragen.

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1. Mai 2015
von Matze
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Der Wandel im Tischtennis durch die Ablösung der alten Generation

Mit dem Beginn der Ära Roßkopf veränderte sich Tischtennis. Durch den Nachwuchsstar, der sich im Tischtennis schnell etablierte, löste sich eine ganze Generation auf. Dazu gehörten:

  • Peter Stellwag
  • Peter Engel
  • Engelbert Hüging
  • Ralf Wosik

Sie waren diejenigen, die über Jahre hinweg das Herren-Tischtennis dominierten. Stellwag bescherte dem Tischtennis vier nationale Deutsche Meistertitel und gewann zusammen mit Lieck, Hüging, Leiß und Lammers 1980 EM-Silber. Für Ralf Wosik blieben solche Erfolge aus. Allerdings steht sein Name zusammen mit Hajo Nolte für das innovative Experiment, junge Spieler, in den dafür geschaffenen Tischtennis-Leistungszentren auf ihre Profikarriere vorzubereiten.

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28. April 2015
von Matze
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Triebfeder und Rolle als Führungsspieler

Die Triebfeder im Tischtennis war für Jörg Roßkopf nie das Geld, welches es bei den unterschiedlichen Wettkämpfen zu gewinnen gab. Vielmehr waren es die Tischtennis-Turniere mit seinem langjährigen Club Borussia Düsseldorf und dem Nationalteam, die ihn zu Höchstform auflaufen ließen.

Selbst in aussichtslosen Situationen bei Tischtennis schaffte der Mannschaftsspieler Roßkopf es immer wieder, das schon verloren geglaubte Tischtennis-Spiel zu einem Sieg zu führen. Denn für Roßkopf stand immer der Erfolg mit der Tischtennis-Mannschaft an erster Stelle.

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25. April 2015
von Matze
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Olympia und Jörg Roßkopf

Für Jörg Roßkopf war der Gewinn der Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta der größte Erfolg in seiner Tischtennis-Laufbahn. Sie hat einen deutlich höheren Stellenwert, als die Goldmedaille bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften 1989 und den Europameister Titel im Tischtennis 1992 in Stuttgart, da Roßkopf vier Jahre lang darauf hin trainiert hatte. Denn für einen Sportler seiner Klasse sind die Olympischen Spiele das wichtigste Turnier.

Um das Ziel des Medaillengewinns im Tischtennis zu erreichen, mobilisierte Jörg Roßkopf seinen gesamten Ehrgeiz und seine außerordentliche Konzentration. Seiner Konzentrationsfähigkeit verdankt er vier Jahre vorher beim Tischtennis-Heimspiel in Stuttgart den Gewinn des TT-EM-Titels im Einzel.

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22. April 2015
von Matze
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Die Jörg Roßkopf Ära

Der gerade einmal 15-jährige Jörg Roßkopf feierte am 12. Dezember 1984 sein erstes Länderspiel-Debüt im Tischtennis. Dies war der Beginn einer der erfolgreichsten Ära, die dem Tischtennis beschert werden sollte.

In den darauffolgenden Jahren bis 2000 war der Name Jörg Roßkopf die Begrifflichkeit für Deutschen Tischtennis. Durch seine spielerischen Fähigkeiten gelang ihm in den 90er Jahren, dass der DTTB zuerst in die europäische Spitze und später in die Weltelite beim Tischtennis aufstieg.

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20. April 2015
von Matze
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Der weitere Verlauf der Tischtennis WM 1965

Die Schlussphase des Tischtennis-Match gegen Chang Shih-Lin war so dramatisch, da die Entscheidung immer noch auf sich warten ließ. Im Tischtennis-Match wurden die Bälle von Chang Shih-Lin so gespielt, dass sie von Schöler nicht angenommen werden konnten, da sie genau auf der Tischkante des Tischtennis-Tisches landeten. Aus Mitgefühl ging ein Mitleidsschrei der 10.000 Zuschauer für den TT-Kontrahenten durch die Halle, da ein Zufallsball das Tischtennis-Schicksal zu drehen schien. In Sprechchören wurde Schöler durch die Zuschauer angefeuert.

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